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Anzahl Toter steigt nach Erdbeben auf mehr als 1400

Anzahl Toter steigt nach Erdbeben auf mehr als 1400

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela wird die Zeit für die Rettung noch unter Trümmern zerstörter Gebäude vermuteter Menschen immer knapper. Am Freitagabend (Ortszeit) kündigten die venezolanischen Behörden an, die Zufahrtsstrassen in den besonders schwer getroffenen Bundesstaat La Guaira zu sperren.

Begründet wurde dies mit der Behinderung der Suchanstrengungen durch Verkehr und das nach den zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwochabend (Ortszeit) herrschende Chaos. Wer nach La Guaira gelangen wolle, müsse dafür eine Genehmigung beantragen, hiess es. Unter welchen Bedingungen Genehmigungen erteilt werden, war zunächst unklar.

Hilfsorganisationen betrachten die ersten 48 bis 72 Stunden als besonders entscheidend, um Verschüttete noch lebend zu bergen – auch wenn Menschen mit Zugang zu Wasser und Nahrung länger überleben können. Angesichts der stündlich abnehmenden Hoffnung, vermisste Angehörige noch lebend zu finden, suchen viele Venezolanerinnen und Venezolaner praktisch ohne Ruhepausen eigenhändig nach den Zehntausenden Vermissten. (DPA)