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Manuel Neuer«Das k**tzt mich an»: Diskussionen um Goalie-Legende gehen weiter531841

Manuel Neuer«Das k**tzt mich an»: Diskussionen um Goalie-Legende gehen weiter531841

Deutschland hatte den Gruppensieg bereits vor der letzten Partie gegen Ecuador eingetütet. Trotzdem gibt die 1:2-Pleite gegen die Südamerikaner weiter zu reden. Besonders im Fokus: Goalie-Oldie Manuel Neuer. Dem Keeper wurde in der Öffentlichkeit ein Fehler beim entscheidenden Goal vorgeworfen.

Das sorgt bei Ex-Nationalkeeper Timo Hildebrand für Schnappatmung. Auf Instagram postet er ein Statement. «Jeder sucht ja wieder einen Schuldigen», sagte Hildebrand. Die Schlagzeilen über einen «Torwartpatzer» oder «Torwartfehler» Neuers könne er nicht nachvollziehen.

«Ich sag’s euch, ihr habt alle keine Ahnung», so Hildebrand. «Lasst mal Neuer in Ruhe», forderte Hildebrand. Stattdessen solle über die Fehler der Feldspieler gesprochen werden. «Jetzt soll Neuer der Depp sein. Das kotzt mich richtig an.»

Nach Ansicht von Hildebrand gingen dem Gegentreffer bereits mehrere Fehler anderer Spieler voraus. David Raum habe ein Kopfballduell verloren, Jamal Musiala habe sich «wegschubsen lassen wie ein Schuljunge», und Jonathan Tah habe falsch gestanden. Neuer habe sich in der Situation dafür entschieden, den Ball zu fangen, den gegnerischen Spieler jedoch nicht wahrgenommen. Es sei daher falsch, die deutsche Nummer eins allein für das Gegentor verantwortlich zu machen, erklärte der 47-Jährige.

Wie stehst du zur Kritik an Manuel Neuer nach dem Gegentor gegen Ecuador?

Eine weitere Goalie-Legende sieht das aber etwas anders. Die Rede ist von Sepp Maier. Auch er findet es unmöglich, Neuer nun für die Pleite verantwortlich zu machen. Doch Maier sagt auch gegenüber Sport1: «Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten. Ein Torwart seiner Klasse muss in solchen Situationen aktiver agieren. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen.» Dazu ergänzte der 82-Jährige: «Manu, früher hättest du den souverän gehalten.»

Neuer selber hatte sich schon direkt nach Spielschluss zur Aktion geäussert. «Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiss, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist, wie wenn ein Spieler zum Ball geht und der eine, der kommt halt eine Fussspitze vor dem anderen dran. Ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorn passiert», erläuterte der 40-Jährige. Es sei auf keinen Fall ein Fehler.

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Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.