Anna-Maria Ferchichi gibt Einblick: «Die wenigsten Menschen, die Geld haben, sind auch gleichzeitig glücklich»
Anna-Maria Ferchichi (44) lässt ihre Fans gerne und regelmässig an ihrem Alltag teilhaben. Dabei entsteht schnell der Eindruck, dass das Leben der Ehefrau von Rapper Bushido (47) schlichtweg perfekt ist. Ihre Ehe wirkt harmonisch – auch wenn die beiden vergangenes Jahr für kurze Zeit Abstand voneinander brauchten. Ihre Kinder scheinen gesund zu sein und ein enges Verhältnis zu den Eltern zu haben. Und sie hat genug Geld, um sich nie wieder finanzielle Sorgen machen zu müssen.
Kein Wunder also, dass es in einer Fragerunde, die die achtfache Mutter kürzlich auf Instagram veranstaltete, zu folgender Frage kam: «Du hast so ein zauberhaftes Leben. Wie kommt man dahin?» Diese Frage habe sie über Tage hinweg beschäftigt, nun nahm Anna-Maria Ferchichi dazu Stellung.
«Ich glaube, viele sind neu oder kennen unseren ganzen Weg nicht und wissen nicht, wie schwer wir es hatten», sagt sie. Über viele Jahre hinweg habe die Familie Personenschutz gehabt, eines ihrer Kinder war chronisch krank und dann starben auch noch die Eltern von Ehemann Anis Ferchichi. Hinzu kamen Komplikationen bei Schwangerschaften, Fehlgeburten, ihr Sohn Djibi (12) wäre fast gestorben und ihre Ehe war «wirklich viele, viele Jahre fürchterlich».
Ferchichi ist der Meinung, dass viele Menschen glauben, ihr Leben sei sorgenfrei, weil sie Geld habe. «Ja, heute führen wir ein unglaublich wunderschönes Leben, wir haben so viel Glück gehabt», sagt sie. Doch es war ein langer Weg dahin. Anna-Maria Ferchichi verweist auf eine Doku über ihr Leben mit dem Titel «Unzensiert», in der vieles, was über die Jahre passiert ist, thematisiert wird. «Ich selber kann mir das alles gar nicht anschauen, weil ich mich nicht mehr an diese Jahre erinnern möchte», gesteht die Schwester von Sängerin Sarah Connor.
Auch für ihre Kinder sei die Zeit vor einigen Jahren nicht einfach gewesen, erzählt Ferchichi. Bis heute arbeite ihre Tochter Aliyah (13) mit einem Psychologen die Zeit auf, als sie nur mit mehreren Bodyguards aus dem Haus gehen konnte und «Dinge in den Nachrichten gelesen hatte, die sie nie hätte lesen dürfen». Umso dankbarer wirkt Ferchichi heute, wenn sie ihre Tochter beim Shoppen fröhlich und unbeschwert über den Maximiliansplatz in München hüpfen sieht. «Also ja, wir haben Geld. Aber das ist nicht alles und trotzdem haben wir Dinge, die uns beschäftigen, die unsere Kinder beschäftigen, die wir aufarbeiten, die uns traurig machen.» Sie fordert ihre Fans dazu auf: «Lasst euch nicht immer blenden von Geld.» Geld erleichtere zwar vieles und mache «ganz vieles einfacher», aber «das ist weiss Gott nicht alles und es gibt ganz viele andere Dinge, die einfach viel, viel wichtiger sind.»